Der Verein


1965: Der FT64 das erste mal über den Markt.
1965: Der FT64 das erste mal über den Markt.

Die Gaststätte "Zur Flotten Theke" am Neusser Hauptbahnhof war das Stammlokal eines bunt-gemischten deutschen Stammtisches. Dieser war auch die Keimzelle für einen zunächst 13 Mann starken Schützenlustzug, der im Frühjahr 1964 gegründet wurde. So wurde dann auch gleich der damalige Vereinswirt Helmut von Asten zum ersten Oberleutnant gewählt und der Name "Ft64" als Abkürzung für das Gründungslokal mit dem Zusatz des Gründungsjahres war schnell gefunden.

 

Die erste offizielle Veranstaltung des Zuges hatte allerdings mit dem Schützenfest nichts zu tun; es handelte sich nämlich aufgrund der Jahreszeit um eine Karnevalsfeier. Mit von der Partie waren bei der Gründung auch der inzwischen verstorbene Heinz Heinen, der später zweiter Oberleutnant des Zuges und anschließend Adjutant des Majors der Neusser Schützenlust wurde. Außerdem Ulrich Glinski, der heute noch, als nunmehr einziges Gründungsmitglied aktiv in unseren Reihen mitmarschiert und den Rang eines Ehrenleutnants innehat.

 

Neben dem Schützenfest zählen, damals wie heute, das traditionelle Königsschießen und die festliche Krönungsveranstaltung zu den Höhepunkten des Schützenjahres. Überaus genießt das Schießen einen hohen Stellenwert. So stellte der FT 64 bereits sieben Mal den Corpssieger, wobei Volker Glinski der jüngste Corpssieger der 50jährigen Corpsgeschichte war.

 

Beim Schützenfest dienen die Gewehre allerdings eher zum Ausruhen, denn mit wenigen Handgriffen lassen sich diese zu Sitzgelegenheiten Umbauen.

 

Die vergangenen 50 Jahre waren geprägt von vielen Zugaktivitäten und kameradschaftlichen Zusammenhalt. Natürlich gab es in dieser Zeit auch zahlreiche Wechsel in der Mannschaft. Die gesunde Mischung aus Jung und Alt stellt das Fortbestehen des Zuges hoffentlich noch sehr lange sicher.